Dragrace

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Drag Racing – Wie funktioniert das?

Drag Racing kann nicht in 4 – 5 Sätzen beschrieben werden. Es kann aber in einfachen Schritten vorgestellt und im persönlichen Gespräch resp. auf dem Rennplatz deutlicher „verklickert“ werden. Kaum jemand, der nicht von dieser schnellen Motorsportart begeistert sein wird. Sogar Automuffel finden es unweigerlich spannend. Und das ist es!

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Wo kommt Drag Racing her?

Drag Racing hat seinen Ursprung in Amerika. In den 40er Jahren tobten sich die Jugendlichen der amerikanischen Kleinstädte in ihren heiss gemachten Hod Rods auf den Landstrassen aus. Da diese Landstrassen – wie überall auf der Welt – zwei Spuren haben, war die Zahl der Kontrahenten schnell festgelegt. Angefangen bei Ampelsprints oder imaginären Startsignalen per Hand oder Fahne über noch unterschiedliche Distanzen wurde diese Art von Motorsport schnell so populär, dass man flugs Regelwerke schuf. Neben der obligatorischen Festlegung der Streckenlänge, Startabläufen und Sicherheitsregeln blieb jedoch Drag-Racing, im Gegensatz zu allen anderen erfolgreichen Motorsportarten, lange eine Motorsportart des „kleinen Mannes“ – bezahlbar, attraktiv und unendlich spannend.

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Drag Racing Allgemein / NHRA

Pro Jahr werden weit über 3500 Dragster Rennen auf über 175 NHRA (National Hod Rod Association) – Rennstrecken in den USA und Kanada ausgerichtet. Die NHRA ist der weltgrösste Motorsport-Einzelverband. Heutzutage findet Drag-Racing natürlich auf speziellen Strecken abseits vom öffentlichen Strassenverkehr statt. Diese Rennen, bei denen zwei Kontrahenten stehend zwischen diversen Lichtschranken an einer Ampelanlage (Christmas Tree) auf Grün warten, müssen dann mit bestmöglicher Beschleunigung über die magische Distanz der ¼ Meile (402.33 Meter) oder der 1/8 Meile (201.17 Meter) absolviert werden. Das sieht leicht aus, ist jedoch bei genauer Betrachtung recht kompliziert. Denn es gibt nicht nur unterschiedliche Klassen, sondern auch unterschiedliche Vorgaben z.B. beim Start. Hier treten zwei Systeme besonders hervor.

„Heads Up“ – beide Gegner erhalten zum gleichen Zeitpunkt Grün und „Index System“ – bei unterschiedlich starken Gegnern erhält der schwächere (unter anderem gemessen an seiner Qualifikationszeit) eher Grün als der Zeitschnellere. Sieger ist, wer als erster die Ziellinie überfährt. Doch halt, wer z.B. in einigen Klassen zu schnell ist, also den gegebenen oder selbst gewählten Index bricht, wird disqualifiziert. d.h. zu schnell sein und siegen kann in einigen Klassen das „aus“ bedeuten.

Drag-Racing ist eine „k.o.“ Motorsportart. Gemessen und auf einem Time-Slip ausgedruckt werden die benötigten Zeiten für 60ft, 1/8 Meile und ¼ Meile. Ausgewiesen werden ebenfalls die Reaktions-Zeit des Fahrers (Ampel-Grün bis zur Bewegung des Fahrzeugs) und die Höchstgeschwindigkeit nach 402 Metern. Aus den Ergebnissen der einzelnen Läufe erstellen sich automatisch die so genannten Flow-Charts (Rangfolge/Paarung) der nächsten Runde.

Startet man oder bewegt sich das Fahrzeug bevor die Ampelanlage auf Grün springt, bedankt sich das Computersystem mit „red light“, d.h. man wird disqualifiziert und darf den Heimweg antreten. Tritt der Fall ein, dass beide Fahrer „red-lighten“ oder ihren Index unterbieten, muss derjenige, der als erster die Regel verletzt hat einpacken – der andere fährt weiter.

Neugierig geworden? Über Drag-Racing gibt René Meierhofer jederzeit sehr gerne Auskunft.

Die Diskussionsstunden müssen aber gut eingeplant werden. Einmal angefangen, übers Drag-Racing zu diskutieren, findet man(n) so schnell kein Ende mehr. Oder, kommen Sie doch einfach mit ans nächste Rennen. Sie sind herzlich willkommen!

 

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